Long Island Iced Tea
Das ultimative Rezept & seine Geschichte
Der Long Island Iced Tea ist ein kräftiger Longdrink mit Vodka, Rum, Gin, Tequila, Triple Sec, Zitronensaft, Zuckersirup und Cola. Trotz seines Namens enthält er keinen Eistee – die Cola gibt ihm nur die typische Farbe, die an Iced Tea erinnert.
Geschmacklich ist der Drink frisch, zitrisch, leicht süß und deutlich stärker, als er aussieht. Gut gemixt soll er nicht einfach nur alkoholisch wirken, sondern sauber balanciert sein: genug Säure, genug Süße, genug Cola und vor allem genug Eis.
Barkeeper talk
Aus Barkeeper-Sicht ist der Long Island Iced Tea ein Drink mit Ruf. Man könnte sagen: Alles rein, ein bisschen Cola dazu – und fertig. Aber genau da liegt der Unterschied zwischen einem schlechten und einem guten Long Island Iced Tea. Bei FLAIRLAB geht es nicht darum, Gäste einfach nur betrunken zu machen, sondern einen starken, aber trinkbaren Cocktail zu servieren.
Der Drink braucht Verantwortung. Er enthält mehrere Spirituosen und wirkt durch Cola, Zitrone und Zucker oft leichter, als er ist. Deshalb würden Barkeeper nicht mehr als zwei Long Island Iced Teas pro Gast empfehlen. Wenn ein Gast schon sichtbar angeschlagen ist, sollte man den Drink nicht noch stärker bauen, sondern verantwortungsvoll reagieren – damit alle eine schöne Feier haben.
Rezept
- 1,5 cl Vodka
- 1,5 cl Rum
- 1,5 cl Gin
- 1,5 cl Tequila
- 1,5 cl Triple Sec
- 2 cl Zitronensaft
- 1 cl Zuckersirup
- 5 cl Cola
- Eiswürfel
Ablauf
- Longdrinkglas oder Highballglas mit Eiswürfeln füllen.
- Vodka, Rum, Gin und Tequila ins Glas geben.
- Triple Sec dazugeben.
- Zitronensaft und Zuckersirup hinzufügen.
- Den Drink kurz und kontrolliert mit dem Barlöffel verrühren.
- Mit Cola auffüllen.
- Noch einmal sanft anheben, damit sich alles verbindet.
- Mit einer Zitronenscheibe oder Zitronenzeste garnieren.
- Direkt servieren und die Stärke des Drinks im Blick behalten.
Technik
Die wichtigste Technik beim Long Island Iced Tea ist nicht kompliziert, aber entscheidend: sauber im Glas bauen und vorsichtig verbinden. Die Cola kommt erst zum Schluss, damit die Kohlensäure erhalten bleibt. Genug Eis ist Pflicht, weil der Drink sonst schnell warm, schwer und alkoholisch wirkt.
Schwierigkeit
Technisch ist der Long Island Iced Tea nicht schwer, aber die Balance ist anspruchsvoll. Zu wenig Zitrone macht ihn flach, zu wenig Zucker macht ihn hart, zu viel Cola verwässert ihn, zu wenig Cola lässt ihn schnell aggressiv wirken. Professionell wird der Drink, wenn er trotz seiner Stärke frisch, kalt und gut eingebunden schmeckt.
Die Geschichte des Long Island Iced Tea
Long Island Iced Tea Ursprung
Der genaue Ursprung des Long Island Iced Tea ist nicht eindeutig belegt. Oft wird der Drink mit der Prohibition in den USA verbunden: Alkohol sollte unauffällig konsumiert werden, und die Cola gab dem Drink die Optik von Eistee. Moderne Quellen nennen diese Geschichte häufig als Legende und verweisen auch auf spätere Entstehungserzählungen aus Long Island.
Erste Erwähnung des Long Island Iced Tea
Eine klare erste Erwähnung lässt sich nicht sicher festlegen. Bekannt ist, dass der Long Island Iced Tea heute international als Drink mit Vodka, Gin, Rum, Tequila, Triple Sec, Zitrus, Zucker und Cola verstanden wird. Die IBA führt ihn als offiziellen Cocktail; trotz Name enthält er normalerweise keinen Tee.
Wie wurde der Long Island Iced Tea bekannt?
Bekannt wurde der Long Island Iced Tea durch seine starke Wirkung, seinen einfachen Aufbau und den Namen, der harmloser klingt als der Drink tatsächlich ist. Er wurde besonders in Bars, Clubs und auf Partys populär, weil er viele Spirituosen in einem Glas kombiniert. Heute sollte er bewusst und balanciert serviert werden: nicht als reiner „Betrunkenmacher“, sondern als kräftiger Cocktail mit klarer Struktur.
Long Island Iced Tea Video: So mixt du den Cocktail richtig
Im Video bereitet Florent den Long Island Iced Tea mit Flair-Bartending-Elementen zu. Das ist natürlich kein Muss – der Drink funktioniert auch klassisch sehr gut. Für Veranstaltungen bringt diese Art der Zubereitung aber mehr Bewegung, Unterhaltung und Schwung an die Bar.
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