Mimosa
Das ultimative Rezept & seine Geschichte
Der Mimosa ist ein eleganter Aperitif aus Orangensaft und Champagne oder Prosecco. Er ist leicht, fruchtig und bringt sofort dieses Côte-d’Azur-Gefühl ins Glas: sonnig, frisch und unkompliziert.
Geschmacklich ist der Mimosa spritzig, weich und angenehm fruchtig. Er passt besonders gut zu Brunch, Hochzeiten, Empfängen und Sommer-Events – überall dort, wo ein Drink leicht wirken soll, aber trotzdem festlich bleibt.
Barkeeper talk
Aus Barkeeper-Sicht ist der Mimosa super einfach und sehr dankbar. Orangensaft und Schaumwein reichen, aber die Qualität entscheidet: Der Saft sollte frisch und nicht zu süß sein, der Champagne oder Prosecco gut gekühlt und lebendig perlig.
Charmant ist auch, dass der Mimosa sehr dezent wirkt. Er sieht fast aus wie Orangensaft, hat aber durch den Schaumwein eine elegante, leichte Alkoholnote. Für Gäste, die unauffällig etwas Festliches trinken möchten, funktioniert er sehr gut – solange sauber und verantwortungsvoll serviert wird.
Rezept
- 10 cl Orangensaft
- 10 cl Champagne / Prosecco
- 1 gedörrte Orangenscheibe
- 1 Kirsche
Ablauf
- Champagnerflöte oder Sektglas gut vorkühlen.
- Orangensaft kalt stellen und vor dem Servieren kurz aufrühren.
- Orangensaft ins Glas geben.
- Champagne oder Prosecco langsam auffüllen.
- Nicht stark rühren, damit die Kohlensäure erhalten bleibt.
- Bei Bedarf einmal vorsichtig mit dem Barlöffel anheben.
- Mit gedörrter Orangenscheibe und Kirsche garnieren.
- Direkt servieren, solange der Mimosa kalt und spritzig ist.
Technik
Die Technik beim Mimosa ist simpel: kalt arbeiten und vorsichtig auffüllen. Der Schaumwein sollte langsam ins Glas kommen, damit die Kohlensäure nicht verloren geht. Mit Prosecco lässt sich der Drink günstiger produzieren, mit Champagne wirkt er eleganter und feiner.
Schwierigkeit
Der Mimosa ist sehr einfach zu mixen. Wichtig ist nur, dass Orangensaft und Schaumwein gut gekühlt sind und der Drink nicht totgerührt wird. Professionell wirkt er durch gute Perlage, saubere Garnitur und ein schönes, leichtes Frühstücks- oder Aperitif-Gefühl.
Die Geschichte des Amaretto Sour
Mimosa Ursprung
Der genaue Ursprung des Mimosa ist nicht eindeutig belegt. Häufig wird der Drink mit Frankreich verbunden, besonders mit dem Ritz Paris und Barkeeper Frank Meier, der den Mimosa in seinem Buch The Artistry of Mixing Drinks dokumentierte. Der Name spielt vermutlich auf die gelbe Mimose an, die stark mit Südfrankreich und der Côte d’Azur verbunden wird.
Erste Erwähnung des Mimosa
Eine wichtige frühe Quelle ist Frank Meiers Barbuch von 1934, in dem der Mimosa bereits erscheint. Gleichzeitig gab es mit dem Buck’s Fizz schon seit 1921 einen sehr ähnlichen Drink aus Orangensaft und Champagner, allerdings mit anderem Mischverhältnis. Deshalb ist der Mimosa eher als elegante französische Weiterentwicklung dieser einfachen Schaumwein-Orangen-Idee zu verstehen.
Wie wurde der Mimosa bekannt?
Bekannt wurde der Mimosa als Brunch- und Frühstücksdrink, besonders in Europa und später in Nordamerika. In den 1960er-Jahren wurde er stärker mit Prominenz, Reisen an die Côte d’Azur und dem Frühstücksgefühl der gehobenen Gesellschaft verbunden; später wurde er in den USA zum festen Brunch-Klassiker. Heute funktioniert er genau deshalb so gut: Er ist einfach, frisch, elegant und mit Prosecco auch eventtauglich kalkulierbar.
Die Cocktailklassiker
Amaretto Sour
Aperol Sour
Aperol Spritz
Apple Martini
Bloody Mary
Caipirinha
Cosmopolitan
Cuba Libre
Daiquiri
Dark & Stormy
French 75
Gimlet
Gin Basil Smash
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Gin Tonic
Grasshopper
Hemingway Sour
Hugo
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Kamikaze
Kir Royal
Lemon Drop
Long Island Iced tea
Mai Tai
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Mint Julep
Mojito
Mojito Razz
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Pimm’s cup
Pina Colada
Planters Punch
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Sex on the Beach
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Strawberry Margarita
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Tequila Sunrise
Touchdown
Whiskey Sour