Bewertungen ansehen
WhatsApp
Anrufen
Kontakt
Cookie-Einstellungen

Mulata

Das ultimative Rezept & seine Geschichte

Die Mulata ist ein spezieller Shortdrink mit Limette, braunem Rohrzucker, Kaffeelikör und braunem Rum. Sie erinnert in der Technik an eine Caipirinha, geht geschmacklich aber in eine ganz andere Richtung.

Geschmacklich ist die Mulata süß-sauer, dunkel, leicht herb und mit einer feinen Kaffeenote. Limette und Zucker bringen die Caipirinha-Nähe, Kaffeelikör und Rum machen den Drink tiefer und runder. Besonders gut passt sie nach dem Essen oder für Gäste, die etwas anderes als die üblichen frischen Klassiker probieren möchten.

Barkeeper talk

Aus Barkeeper-Sicht ist die Mulata ein spannender Drink, weil sie bekannt wirkt und trotzdem überrascht. Man versteht sofort die Nähe zur Caipirinha: Limette, Rohrzucker, Eis und ein kräftiger Aufbau. Aber durch Kaffeelikör und Rum bekommt sie eine dunkle, fast dessertartige Seite.

Florent hat den Drink in einer Bar kennengelernt – vermutlich in der Aris New York Bar – und als gute Alternative zur Caipirinha abgespeichert. Online findet man tatsächlich Mulata- und Mulata-Daiquiri-Rezepte, aber keine eindeutig belegte Verbindung zu dieser Bar. Die FLAIRLAB-Version bleibt deshalb bewusst barkeepernah: einfach, kräftig, anders und sehr gut als After-Dinner-Drink.

Rezeptur Mulata: Limette, brauner Rohrzucker, Kaffeelikör, brauner Rum.

Rezept

Ablauf

  1. Limette waschen und in Stücke schneiden.
  2. Limettenstücke in einen Tumbler geben.
  3. Braunen Rohrzucker dazugeben.
  4. Limette und Zucker kontrolliert andrücken.
  5. Kaffeelikör und braunen Rum hinzufügen.
  6. Das Glas mit Eiswürfeln füllen.
  7. Den Drink gründlich von unten nach oben anheben.
  8. Bei Bedarf mit weiterem Eis auffüllen.
  9. Mit Limettenspalte oder Limettenrad garnieren und direkt servieren.

Technik

Die Technik ist ähnlich wie bei einer Caipirinha: Limette und Rohrzucker werden direkt im Glas angedrückt. Wichtig ist, die Limette nicht zu stark zu zerquetschen, sonst wird der Drink bitter. Danach müssen Kaffeelikör, Rum, Zucker und Limette gut verbunden werden, damit unten keine schwere Süße stehen bleibt.

Schwierigkeit

Die Mulata ist nicht kompliziert, braucht aber Balance. Zu viel Druck auf die Limette macht sie bitter, zu wenig Rühren lässt Zucker und Kaffeelikör unten im Glas liegen. Professionell wirkt der Drink, wenn er dunkel, frisch und sauber verbunden serviert wird.

Die Geschichte des Mulata

Mulata Ursprung

Der Name Mulata existiert in der Cocktailwelt bereits, allerdings meist als Mulata Daiquiri aus Kuba. Diese klassische Richtung wird häufig mit Rum, Limette, Zucker und Kakao- oder Kaffeeakzenten beschrieben. Moderne Quellen führen den Mulata Daiquiri als kubanische Daiquiri-Variante mit Rum, Limette, Süße und Crème de Cacao oder Kaffeelikör

Erste Erwähnung des Mulata

Eine klare erste Erwähnung lässt sich nicht sicher festlegen. Einige Quellen verbinden den Mulata Daiquiri mit Kuba und nennen die 1940er-Jahre, andere beschreiben ihn allgemeiner als weniger bekannten Daiquiri-Verwandten. Sicher ist: Die Kombination aus Rum, Limette, Zucker und dunklen Aromen wie Kakao oder Kaffee ist online belegt, aber nicht so standardisiert wie Daiquiri, Mojito oder Caipirinha

Wie wurde der Mulata bekannt?

Die Mulata wurde nie ein großer Mainstream-Drink. Sie blieb eher ein Barkeeper- und Liebhaber-Cocktail: nah am Daiquiri oder an der Caipirinha, aber dunkler, herber und spezieller. Bei FLAIRLAB funktioniert sie genau deshalb: als besondere Alternative für Gäste, die Limette und Rohrzucker mögen, aber statt einer klassischen Caipirinha etwas Tieferes mit Kaffeelikör und Rum probieren möchten.