Piña Colada
Das ultimative Rezept & seine Geschichte
Die Piña Colada ist ein cremiger Rum-Cocktail mit Kokos, Sahne und Ananassaft. Der Name kommt aus dem Spanischen: piña bedeutet Ananas, colada bedeutet gesiebt oder passiert – sinngemäß also „passierte Ananas“.
Geschmacklich ist die Piña Colada süß, cremig, fruchtig und weich. Der Rum gibt Struktur, Ananas sorgt für Frucht, Kokos bringt den typischen runden Geschmack. Sie passt perfekt zu Sommerpartys, Beach-Events, Hochzeiten und Gästen, die einen zugänglichen, tropischen Cocktail mögen.
Barkeeper talk
Aus Barkeeper-Sicht ist die Piña Colada einfach zu mixen, aber es gibt viele Wege zum Ziel: Kokossirup, Kokoscreme, Kokosmilch oder Kokospüree. Im Catering arbeitet FLAIRLAB oft mit Kokossirup, weil das praktisch und nachhaltiger ist – nach dem Event muss nicht unnötig viel Milch oder Creme entsorgt werden.
Alternativ nutzen wir auch hochwertiges Kokospüree. Das bringt viel Kokosaroma, oft weniger Zucker und eine schönere Textur. Deshalb kann es sein, dass wir bei einer Buchung nicht nur Sirup, sondern eine hochwertige Kokosbasis mitbringen – je nachdem, was zum Event und zur gewünschten Qualität passt.
Rezept
- 5 cl Rum
- 3 cl Sahne
- 2 cl Kokossirup
- 15 cl Ananassaft
- Eiswürfel
Ablauf
- Glas mit frischen Eiswürfeln vorbereiten.
- Rum in den Shaker geben.
- Sahne und Kokossirup hinzufügen.
- Ananassaft dazugeben.
- Den Shaker mit Eiswürfeln füllen.
- Kräftig shaken, bis der Drink kalt und cremig ist.
- In das vorbereitete Glas abseihen.
- Mit Ananasstück, Cocktailkirsche oder gedörrter Ananas garnieren.
- Direkt servieren, solange die Piña Colada kalt und weich ist.
Technik
Die Piña Colada kann geshakt oder im Blender gemixt werden. Im Catering ist Shaken oft schneller und sauberer, während der Blender eine cremigere, fast frozen Textur bringt. Wichtig ist, dass Kokos, Sahne und Ananas richtig verbunden werden, sonst wirkt der Drink dünn oder zu schwer.
Schwierigkeit
Die Zubereitung ist einfach, aber die Textur entscheidet. Zu viel Kokos macht den Drink klebrig, zu viel Sahne schwer, zu wenig Kälte flach. Professionell wirkt die Piña Colada, wenn sie kalt, cremig, tropisch und trotzdem frisch serviert wird.
Die Geschichte des Piña Colada
Piña Colada Ursprung
Die Piña Colada stammt aus Puerto Rico. Am häufigsten wird Ramón “Monchito” Marrero genannt, der den Drink 1954 im Caribe Hilton Hotel in San Juan entwickelt haben soll. Der Name beschreibt den Charakter des Drinks: Piña Colada bedeutet auf Spanisch etwa „gesiebte Ananas“.
Erste Erwähnung des Piña Colada
Eine ganz klare erste Erwähnung ist schwierig, weil es ältere Drinks mit Rum, Ananas und Kokos gab. Die heute bekannte cremige Piña Colada wird aber stark mit Puerto Rico, Kokoscreme und dem Caribe Hilton verbunden.
Wie wurde die Piña Colada bekannt?
Bekannt wurde die Piña Colada als tropischer Hotel- und Urlaubsdrink. 1978 wurde sie zum offiziellen Drink Puerto Ricos erklärt, später machte auch der Song “Escape (The Piña Colada Song)” von Rupert Holmes den Namen weltweit noch bekannter. Heute steht sie für Rum, Kokos, Ananas und Karibikgefühl.
Piña Colada Video: So mixt du den Cocktail richtig
Dieses Piña-Colada-Video-Tutorial wurde während der Corona-Zeit für unsere Online-Cocktail-Kurse produziert. Es hilft Teilnehmern dabei, diesen cremig-fruchtigen Cocktail-Klassiker zu Hause einfach und Schritt für Schritt nachzumixen.
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