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Swimming Pool

Das ultimative Rezept & seine Geschichte

Der Swimming Pool ist ein cremiger, tropischer Cocktail und wirkt auf den ersten Blick wie eine blaue Piña Colada. Die Richtung stimmt: Ananas, Kokos und Sahne geben ihm den Colada-Charakter. Anders als bei der Piña Colada kommen aber nicht nur Rum, sondern auch Vodka und ein Schuss Blue Curaçao ins Spiel. Genau dadurch bekommt der Drink seine typische türkis-blaue Farbe.

Bei FLAIRLAB wird der Swimming Pool mit Vodka, Rum, Blue Curaçao, Sahne, Kokossirup und Ananassaft gemixt. Er schmeckt cremig, fruchtig, weich und tropisch – eine gute Alternative zur klassischen Piña Colada, wenn es optisch etwas auffälliger und moderner wirken soll.

Barkeeper talk

Aus Barkeeper-Sicht ist der Swimming Pool ein sehr dankbarer Klassiker. Er sieht gut aus, ist schnell verstanden und hat diesen „Urlaub im Glas“-Effekt. Gäste erkennen die Nähe zur Piña Colada sofort, sind aber vom blauen Look überrascht.

Der Drink ist besonders stark für Sommerfeste, Firmenfeiern, Hochzeiten und lockere Abendveranstaltungen. Er ist cremig und süß genug, um vielen Gästen zu gefallen, aber durch Vodka, Rum und Blue Curaçao spannender als eine normale Colada. Wichtig ist: nicht zu schwer mixen. Der Swimming Pool soll cremig sein, aber nicht wie ein Dessert im Glas wirken.

Swimming Pool Cocktail: Vodka, Rum, Blue Curacao, Sahne, Kokossirup, Ananassaft.

Rezept

Ablauf

  1. Glas mit frischen Eiswürfeln oder Crushed Ice vorbereiten.
  2. Vodka, Rum, Sahne, Kokossirup und Ananassaft in den Shaker geben.
  3. Den Shaker mit Eiswürfeln füllen.
  4. Kräftig shaken, bis der Drink kalt und cremig ist.
  5. Den Drink in das vorbereitete Glas abseihen.
  6. Blue Curaçao langsam einlaufen lassen, damit die blaue Farbe sichtbar bleibt.
  7. Farbe, Cremigkeit und Füllhöhe prüfen.
  8. Mit Ananasstück und Cocktailkirsche garnieren.
  9. Direkt servieren, solange der Drink kalt und frisch wirkt.

Technik

Die wichtigste Technik beim Swimming Pool ist eine saubere, cremige Colada-Basis und das kontrollierte Einlaufenlassen des Blue Curaçao. Vodka, Rum, Sahne, Kokos und Ananas werden zuerst kalt gemixt oder geshakt. Der Blue Curaçao kommt danach ins Glas, damit der typische blaue Pool-Effekt sichtbar bleibt.

Praktisch für Events: Man kann die Basis auch im Blender vorbereiten. Das ist schnell, gleichmäßig cremig und hält das Bar-Equipment sauberer, weil Sahne und Kokos nicht Shaker und Siebe mit einer Fett-Schicht belegen.

Schwierigkeit

Der Swimming Pool ist nicht kompliziert, aber die Textur muss stimmen. Zu viel Sahne macht ihn fettig und schwer, zu wenig Eis lässt ihn warm wirken, zu stark vermischter Blue Curaçao nimmt ihm den Look. Professionell wird der Drink, wenn er cremig, kalt, tropisch und klar blau ins Glas kommt.

Die Geschichte des Swimming Pool

Swimming Pool Ursprung

Der Swimming Pool ist eng mit dem deutschen Barkeeper Charles Schumann verbunden. Häufig wird 1979 als Entstehungsjahr genannt. Falstaff beschreibt den Drink als Schumanns Kreation hinter dem Tresen der Harry’s New York Bar von Bill Deck; auch andere Quellen verorten ihn in dieser Münchner Barszene.

Der Drink ist im Grunde eine erweiterte Colada: Ananas, Kokos und Sahne treffen auf Rum, Vodka und Blue Curaçao. Dadurch wirkt er wie eine Piña Colada, die einmal kurz in den Pool gesprungen ist – cremig, tropisch und auffällig blau.

Erste Erwähnung des Swimming Pool

Eine wichtige frühe Veröffentlichung findet sich in Charles Schumanns Barpublikationen. In Quellen wird genannt, dass der „Swimmingpool“ 1984 in Schumann’s Barbuch veröffentlicht wurde; später erschien in American Bar von 1991 eine Rezeptur, die der heute geläufigen Version näherkommt.

Interessant ist: Der Drink wurde ursprünglich teils als „Swimmingpool“ in einem Wort geführt. Im Laufe der Zeit setzte sich die Schreibweise „Swimming Pool“ stärker durch – passend zum Bild, das der Drink sofort im Kopf erzeugt.

Wie wurde der Swimming Pool bekannt?

Bekannt wurde der Swimming Pool durch Charles Schumann, seine Bar und die besondere Optik. In einer Zeit, in der cremige, tropische und farbige Drinks stark gefragt waren, brachte der Swimming Pool genau die richtige Mischung: Colada-Geschmack, blaue Farbe und ein Name, den man sofort versteht.

Bis heute funktioniert er, weil er vertraut und überraschend zugleich ist. Wer Piña Colada mag, findet im Swimming Pool eine auffällige Alternative. Bei FLAIRLAB passt er besonders gut zu Events, bei denen ein Drink nicht nur schmecken, sondern auch optisch auffallen soll.