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Hugo

Das ultimative Rezept & seine Geschichte

Der Hugo ist ein frischer Aperitif mit Prosecco, Holunderblütensirup, Sprudelwasser, Limette und Minze. Er kommt aus Südtirol in Norditalien und wird oft als leichte, blumige Alternative zum Aperol Spritz serviert.

Geschmacklich ist der Hugo frisch, leicht süß, spritzig und kräutrig. Holunder bringt florale Süße, Limette sorgt für Frische, Minze macht den Drink lebendig. Besonders gut passt er zu Sommerfesten, Empfängen, Hochzeiten und Veranstaltungen, bei denen ein unkomplizierter, eleganter Aperitif gefragt ist.

Barkeeper talk

Aus Barkeeper-Sicht ist der Hugo ein Top-Drink für Events. Er ist einfach zu produzieren, braucht keine komplizierte Technik und kann mit etwas Routine sogar von Servicekräften sauber gebaut werden. Ein bisschen Minze, Limette, Prosecco, Holunder und Soda – mehr braucht es nicht.

Praktisch ist auch die Nähe zu anderen Klassikern auf der Karte. Wenn Mojito und Aperol Spritz ohnehin geplant sind, sind Minze, Limette, Prosecco und Eis meistens schon vorhanden. Dann braucht es nur noch Holunderblütensirup, und der Hugo lässt sich ohne großen Mehraufwand anbieten. Genau deshalb ist er hinter der Bar so dankbar: schnell, frisch, beliebt und eine starke Alternative zum Aperol Spritz.

Hugo: Holunderblütensirup, Prosecco, Sprudelwasser, 1⁄3 frischer Limettensaft, Minzblätter.

Rezept

Ablauf

  1. Weinglas oder Aperitifglas mit Eiswürfeln füllen.
  2. Minzblätter leicht in der Hand anschlagen und ins Glas geben.
  3. Holunderblütensirup dazugeben.
  4. Frischen Limettensaft ins Glas geben.
  5. Mit Prosecco langsam auffüllen.
  6. Sprudelwasser dazugeben.
  7. Den Drink einmal vorsichtig mit dem Barlöffel anheben.
  8. Mit frischer Minze und Limettenscheibe garnieren.
  9. Direkt servieren, solange der Hugo kalt und spritzig ist.

Technik

Die wichtigste Technik beim Hugo ist das direkte Bauen im Glas. Prosecco und Sprudelwasser sollten langsam aufgegossen werden, damit die Kohlensäure erhalten bleibt. Die Minze wird nur leicht angeschlagen, nicht zerdrückt – so gibt sie Duft und Frische ab, ohne bitter oder grasig zu wirken.

Schwierigkeit

Der Hugo ist sehr einfach zu mixen und dadurch ideal für größere Veranstaltungen. Schiefgehen kann vor allem die Balance: zu viel Holunder macht ihn klebrig, zu viel Limette macht ihn spitz, zu starkes Rühren nimmt ihm die Kohlensäure. Professionell wirkt der Drink durch ein gut gekühltes Glas, frische Minze, saubere Garnitur und einen spritzigen Aufbau.

Die Geschichte des Hugo

Hugo Ursprung

Der Hugo stammt aus Südtirol in Norditalien. Häufig wird der Drink dem Barkeeper Roland Gruber zugeschrieben, der ihn 2005 in Naturns als leichtere Alternative zum damals sehr populären Aperol Spritz entwickelte. Ursprünglich wurde der Hugo wohl mit Zitronenmelissensirup gemixt; heute ist Holunderblütensirup die deutlich verbreitetere Variante.

Erste Erwähnung des Hugo

Eine klare erste öffentliche Erwähnung lässt sich nicht ganz sicher festlegen. Als Ursprung wird meist das Jahr 2005 genannt, verbunden mit Roland Gruber und seiner Bar in Naturns. Interessant ist, dass ähnliche Drinks mit Holunder, Minze und Prosecco schon früher beschrieben wurden, der Name „Hugo“ aber mit der Südtiroler Variante verbunden ist.

Wie wurde der Hugo bekannt?

Bekannt wurde der Hugo als frische, leichtere Alternative zum Aperol Spritz. Von Südtirol aus verbreitete er sich zuerst im deutschsprachigen Raum und später deutlich weiter. Sein Erfolg liegt in der einfachen Rezeptur, dem hellen, sommerlichen Look und dem zugänglichen Geschmack: weniger bitter als Aperol Spritz, floral durch Holunder, frisch durch Minze und Limette. Für Events ist er deshalb ideal – schnell gebaut, leicht zu trinken und sofort verständlich.